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Unser Gehirn besteht aus Milliarden von Gehirnzellen (Neuronen), die durch elektrische Impulse miteinander kommunizieren. Diese Aktivität kann durch empfindliche medizinische Geräte (z. B.  EEG) sichtbar gemacht werden, die die elektrischen Felder über bestimmte Stellen auf der Kopfhaut messen.

Zu jeder Zeit werden im Gehirn alle oder die meisten Gehirnwellenlängen produziert. Normalerweise herrscht jedoch eine bestimmte Frequenz vor, die den mentalen Zustand der Person bestimmt. Folgende Übersicht verdeutlicht die verschiedenen Stadien der Gehirnwellenaktivität:  


            

Beta: 12-38 Hz, hellwach, aufmerksam. Normaler Zustand während des Tages. ·      
Alpha:
8-12 Hz, wach, aber tief entspannt. Zustand früh morgens, vor dem Einschlafen oder während Tagträumen. ·      
Theta:
3-8 Hz, leichter Schlaf oder tiefe Entspannung. ·      
Delta:
0,2-3 Hz, typisch für tiefen, traumlosen Schlaf. Komplette Ausschaltung des Bewusstseins.

Im Rahmen der noch jungen Forschung wurde immer deutlicher, welche Bedeutung die Gehirnwellen für den Geisteszustand und die Gesundheit eines Menschen haben, denn die Gehirnaktivität korrespondiert direkt mit den vegetativen Funktionen, wie z.B. Muskeltonus, Herzyrythmus oder Stoffwechsel.

Zu viel Energie
Eine hohe Amplitude deutet auf einen sehr aktiven Zustand hin. Normalerweise tritt er dann ein, wenn ein Mensch sich besonders gefordert fühlt durch Herausforderungen körperlicher, seelischer oder geistiger Natur. Handystrahlen lösen diesen Zustand direkt aus. Der Mensch fühlt sich zumeist auch seltsam aufgedreht (oder dankbar seiner Lethargie entrissen.)

Unruhige Wellenmuster
Ein sehr asynchrones Muster aller Frequenzbänder – wie sie z.B. auch unter Handystrahlung sichtbar wird - deutet auf starke emotionale Belastung oder gar die Schwächung der willentlichen Kontrolle hin.
Über verschiedene computergestützte Verfahren wie z.B. Bio-Feedback ist es heute möglich, die Gehirnaktivität gezielt zu verändern und damit auch Entspannungszustände hervorzurufen.
Doch auch das Gegenteil ist möglich: Durch die Induzierung chaotischer Wellenmuster können zum Beispiel Soldaten sehr willenlos gemacht werden. Es gibt Vermutungen, dass im Irak-Krieg  junge Jet-Piloten entsprechend programmiert worden sind, was dann u.a. auch zu diversen "Pannen" geführt hat.